Freitag, 14. Oktober 2016

[Buchrezension] Lotte Minck - Die Jutta saugt nicht mehr

Die Jutta saugt nicht mehr-Taschenbuch-

Inhalt:
Loretta Luchs begibt sich zum 7. Mal auf Mördersuche Als Freund Pascal kurzfristig auf Geschäftsreise muss, steht für Loretta fest: Ablenkung muss her. Leider laufen die Geschäfte in der frisch eröffneten Detektei von Loretta und Erwin bisher eher schleppend an. Ein Glück also, dass sich just an diesem Tag mit der biederen Frau Berger der erste vielversprechende Fall in die brandneuen Bür
oräume verirrt. Ihre Nachbarin, die Jutta, sei verschwunden, der vermeintlich sitzengelassene Ehemann mehr als verdächtig. Eine vermisste Hausfrau? Womöglich ermordet? Auf jeden Fall besser als untreue Ehemänner, entführte Hunde oder Schlüpfer-von-der-Wäscheleine-Klauer, denkt sich das Ermittler-Duo und schleust Loretta undercover als Putzhilfe beim Verdächtigen ein. Wie gut, dass Erwins „Täubchen“ Doris sie zur Tarnung noch schnell in Sachen professioneller Grund- und Tiefenreinigung unterweist. Doch was haben ein verwaister Staubsauger, ein verstaubter Rockstar und eine neugierige Nachbarin mit Juttas Verschwinden zu tun? Die Revier-Ermittlerin muss ihr ganzes detektivisches Können und Wissen über Putzmittel einsetzen, um der Sache auf den Grund zu gehen. Mit Die Jutta saugt nicht mehr gelingt Lotte Minck bereits zum siebten Mal eine Ruhrpott-Krimödie vom Feinsten: mörderisch komisch, schnodderig und wie gewohnt schlagfertig. Und auch diesmal lassen sich nicht nur im Buch, sondern auch auf dem von Ommo Wille gestalteten Cover viele komische Details entdecken.

Meine Meinung:
Um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht mehr groß, was ich schreiben soll. Es ist mittlerweile das 7. Buch von Lotte Minck rund um Loretta Luchs, welches ich lesen durfte, und ich bin immer noch fasziniert wie beim ersten Mal.

Der Schreibstil, der Humor, einfach alles ist stimmig. Man hat solch eine große Freude beim Lesen, dass man das Buch gar nicht zu Seite legen kann, so sehr wird man gefesselt. Lotte schafft es, immer wieder neue Ecken einzubauen, die der Handlung eine andere Wendung bescheren, mit der man nicht gerechnet hätte.

Die Personen sind wie auch schon in den anderen Bänden sehr bodenständig, natürlich auch ein wenig irre, aber das gehört ja auch dazu. Sie sind alle auf ihre Art liebenswert, man muss sie einfach mögen. Hinzu kommt, dass sie alle Individuen sind. Keiner ähnelt dem andern, was aber zur allgemeinen Belustigung beiträgt.

Mehr will ich eigentlich gar nicht sagen, es steht alles auch schon in meinen anderen Rezensionen, nur noch eins: Das Buch ist definitiv auch wieder zu empfehlen.

Fazit:
Unbedingt lesen.

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