Montag, 23. Mai 2016

[Buchrezension] Annelie Wendeberg - Der irische Löwe

Der Irische Löwe
-Taschenbuch-

Inhalt:
Das Prequel zur Anna-Kronberg-Serie: London, 1885. Anna versteckt sich als vorgebliche Krankenschwester im schlimmsten Slum der Stadt und behandelt Prostituierte, Bettler und Kleinkriminelle aller Art. Keiner weiß von ihrem Doppelleben und dass sie tagsüber als Dr. Anton Kronberg im Guy’s Hospital praktiziert. Als der irische Dieb Garret O’Hare, der aus einer Schusswunde blutet, tief in der Nacht in ihre Wohnung einsteigt und auf ihrem Bett zusammenbricht, nimmt ihr Leben eine unerwartete Wendung – nicht nur, weil sie Zuneigung zu dem hünenhaften Dieb mit der Löwenmähne empfindet.

 
Meine Meinung:
Ich hatte bis jetzt das Glück, alle vier Anna Kronberg Krimis lesen zu dürfen und ich muss sagen, dass ich mich bis jetzt mit diesem hier am besten unterhalten gefühlt habe.

Man muss ganz klar sagen, dass die Story nicht zu aufregend ist, die Spannung bleibt ein wenig auf der Strecke, wenn man sich aber für etwas altertümlichere Krimis interessiert, ist man hier definitiv gut beraten.

Auch wenn ich die Vorgänger alle gelesen habe, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass man hiermit auch ohne Vorkenntnisse definitiv klar kommt, da nur ganz wenig aus den Vorgängern aufgenommen wird.

Der Schreibstil der Autorin bleibt unverändert, so dass man sich leicht wiederfindet. Anna Kronberg ist eine Protagonistin, die man einfach mögen muss. Mit ihrer liebevollen Art und wie sie sich für die Armen aufopfert, ist sie in dieser Zeit eine Seltenheit, vor allem auch als Frau.

Was mir ein wenig fehlt, sind die Wechsel zwischen Anna Kronberg und Dr. Kronberg. Das geht irgendwie ein wenig unter, man kann es allerdings verkraften, somit nicht ganze so schlimm.

Ich bleibe auf jeden Fall dabei, dass ich mich mit diesem Buch gut unterhalten gefühlt habe und kann es weiterempfehlen.

Fazit:
Unbedingt lesen, vor allem, wenn man die Vorgänger kennt.

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