Freitag, 4. März 2016

[Buchrezension] Marianne J. Voelk - Daniel, mein jüdischer Bruder

Daniel, mein jüdischer Bruder-gebundene Ausgabe-

Inhalt:
Als Daniels jüdische Eltern deportiert werden, besorgt ihm Rosalies Familie falsche Papiere und gibt ihn als ihren leiblichen Sohn aus. Trotz der Angst, bei der Hitlerjugend entdeckt zu werden, verleben Rosalie und Daniel eine frohe Kindheit. Doch die ist bedroht, als ein Arzt eines Tages Daniels Geheimnis entdeckt …


Meine Meinung:
Dieses Buch musste ich erst ein paar Tage sacken lassen, bevor ich mich hier zu einer Rezension entschließen konnte. Es hat mich einfach auf der einen Seite zu sehr berüht und auf der anderen Seite aufgewühlt.

Ich komme (zum Glück) aus einer anderen Zeit und kann überhaupt nicht nachvollziehen, was die Menschen während der Weltkriege mitgemacht haben müssen. Trotzdem verschließe ich meine Augen nicht davor und interessiere mich dafür.

Genau aus diesem Grund hat mich dieses Buch interessiert. Eine Freundschaft zwischen Christen und Juden unter dem Haken-Kreuz erwartet man nicht wirklich.

Das ganze Buch über, musste ich den Kopf schütteln, weil mich die verschiedenen Szenen erschüttert oder gewundert haben. Zum einen, weil das alles so schlimm ist, zum anderen, weil ich es wirklich faszinierend fand, wie die Familien alles gemeistert haben. Da muss man wirklich den Hut ziehen.

Die komplette Geschichte ist ziemlich einfach geschrieben, da aus Rosalies Sicht erzählt wird, wie sie alles miterlebt hat. Ich finde es aber sehr angenehm zu lesen. Gerade dieser Schreibstil hat es geschafft, mir einiges näher zu bringen.

Mir bringt es nicht, tausend Geschichtsbücher zu lesen. Gerade Erlebniserzählungen bringen einem erst wirklich nahe, was genau passiert ist.

Auch wenn meine Rezi ziemlich kurz ausfällt, möchte ich hier nicht mehr schreiben, denn das Buch verdient selbst gelesen zu werden.

Fazit:
Unbedingt lesen!

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