Freitag, 23. Oktober 2015

[Buchrezension] Kirsten Winkelmann - Aus heiterem Himmel

Aus heiterem Himmel-Gebundene Ausgabe-

Meine Meinung:
Eine Reise, die im Ungewissen endet. Was gut begann, nahm kein so gutes Ende. Schon der Klappentext sagt, dass etwas passiert, wa
s man eigentlich niemandem wünschen würde. In letzter Zeit hat man immer wieder mal von Flugzeugabstürzen gehört. Eigentlich sind diese nicht zu überleben, doch ein paar in dieser Geschichte schaffen das Unmögliche und retten sich auf eine einsame Insel. Robinson Crusoe lässt grüßen.

Für mich war das Buch einmal ganz etwas anderes, trotzdem habe ich mich sehr wohl gefühlt, die Gruppe zu begleiten. Hetzaktionen, Liebeleien, alles ist dabei. Und natürlich spielt auch die Liebe zur Religion eine nicht geringe Rolle. Gerade durch das Beten, gewinnt Theresa Kraft und hofft auf das Gute.

Die Gruppe, die sich auf der Insel befindet ist so verschieden, wie man es sich eigentlich gar nicht vorstellen kann. Das ist sehr gut gelungen, dass es aber nicht einfach wird, ist auch klar.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Obwohl die Story ziemlich lang gezogen ist, fällt es einem nicht schwer, die Situationen im Kopf zu behalten um den Faden später wieder aufnehmen zu können. Auch Langatmigkeit ist kein Thema. Sobald sich ein Ablauf normalisiert, kommt die nächste Überraschung und man fängt wieder von vorne an.

Der Bezug zu Gott, Jesus, etc. wurde sehr gut dargestellt. Das Thema nimmt nicht Überhand, sondern wurde genau richtig dosiert, so dass es auch für jemand, der vielleicht nicht seinen Tagesablauf komplett danach ausgerichtet hat nicht zu viel ist.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen.

Fazit: Unbedingt lesen, wenn man auch mit Gott etwas anfangen kann.

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