Montag, 26. Oktober 2015

[Buchrezension] Annelie Wendeberg - Die lange Reise

Die lange Reise-Taschenbuch-

Inhalt:
1891. Annas schlimmster Alptraum ist wahr geworden: Sie ist schwanger von ihrem Erzfeind Moriarty und wird auf Schritt und Tritt von gedungenen Mördern verfolgt. Welche Pläne verfolgt Moriarty wirklich mit seinen Biowaffen – sind sie für künftige europäische Kriege gedacht? Schritt für Schritt entwirren Anna K
ronberg und Sherlock Holmes das Spinnennetz aus Verbrechen, Spionage und Bioterrorismus, das sich über den Globus erstreckt. Eine viktorianische Tour de Force mit vielen überraschenden Wendungen

Meine Meinung:
Der dritte Band um Dr. Anna Kronberg. Was soll ich sagen… Um ehrlich zu sein, bin ich ein klein bisschen enttäuscht, allerdings kann ich den Grund dafür nicht genau definieren. Irgendwie war ich nicht fähig zu 100% in diese Buch einzutauchen. So konnte ich mich nicht komplett auf die Personen einlassen. Obwohl ich die meisten in Band 1 und 2 schon kennenlernen durfte waren sie mir teilweisen ein bisschen fremd. Ich will nicht ausschließen, dass das an meiner momentanen Verfassung liegt, denn es dreht sich im Moment bei mir sehr viel um die Arbeit. So ist ein klarer Gedanke beim Lesen derzeit Luxus, trotzdem sollte es doch klappen, oder?

Was mir vor allem auch aufgefallen ist, ist die hohe Dichte an spezifischen Begriffen, die logischerweise aus der Medizin stammen. An sich nicht schlecht, allerdings wirkt es bei so häufiger Verwendung überfordernd. Auch wenn teilweise erklärt wurde, was mit den Begriffen gemeint ist, wurde mein Lesefluss teilweise stark unterbrochen. Klar, auch dies ist teilweise normal.

Anna Kronberg ist eine wahnsinnig starke Frau, die man gut und gerne als Vorbild nehmen kann. Man kann sich eigentlich nur wünschen, auch so zu sein. Das macht die Story interessant. Auch, wenn sie immer wieder in Gefahr gerät, hat sie Freunde die ihr helfen. Das zeigt einem, wie wichtig es ist, viele nette Leute um einen herum zu haben. Ohne geht es einfach nicht. So hat sie vor allem Holmes, der immer wieder zur Stelle ist, wenn sie Hilfe benötigt. Wie auch immer er es schafft, das ist mir teilweise ein großes Rätsel. Das macht die Story aber wiederum sehr interessant.

Trotz der Tatsache, dass ich teilweise Probleme hatte, mich in die Geschichte einzufinden, wurde ich gut unterhalten, weshalb meine Bewertung auch ziemlich gut ausfällt und 4 von 5 Punkten entspricht.

Im Januar soll der 4. Band erscheinen, darauf bin ich auf jeden Fall auch schon sehr gespannt und hoffe, dass ich mich damit dann wieder ein bisschen besser fühle.

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