Dienstag, 21. April 2015

[Buchrezension] Markus Müller - Trends 2021

Trends 2021 - Es wird anders werden-Taschenbuch-

Bei diesem Buch fällt es mir wieder mal extrem schwer, eine Rezension zu verfassen. Das liegt vor allem daran, dass ich das Buch abgebrochen habe. Ich versuche es aber trotzdem.
Das Buch ist in verschiedene Teile aufgebaut, deren Anzahl 5. Nach dem bekannten Vorwort sprechen wir erst über die Geburt der Zukunft, dann über 65 Jahre Zeit des Friedens, was kommen wird, wie aus Trümmern Schönes wird und zu guter letzt, wie wir mit dem Scheitern umgehen.

Ok, man merkt hier also schon, dass dieses Buch einen starken wissenschaftlichen Charakter an den Tag legt. Komischerweise konnte ich das Buch zwar in verschiedenen Shops finden, eine detaillierte Inhaltsangabe oder eine Leseprobe ist mir leider nicht über den Weg gerannt. Vielleicht auch mein Fehler? Möchte ich auf keinem Fall ausschließen.
So habe ich dieses Buch das erste Mal geöffnet. Der erste Eindruck ist gar nicht mal so schlecht, so werden durch den Autoren erst einmal Thesen aufgestellt, unter anderem „Die Zukunft ist absehbar – Unsere Chance“. Damit denke ich kann so ziemlich jeder etwas anfangen. Gut, somit komme ich weiter in der Thematik. 

Womit ich dann das erste Mal überrumpelt war, waren Abbildungen, die für mich einfach sinnlos waren. Dadurch wurde lediglich der Sachbuchcharakter verstärkt. Muss ich nicht haben, schreckt mich eher ab. Aber gut, ist so...

Die ersten Seiten geben erst einmal einen Überblick über den Aufbau des Buches. Gut, kann sein, muss aber nicht. Es ist eine Zusammenfassung, die zeigt, was einen erwartet.
Im ersten Teil wird uns die Geschichte von Anfang an näher gebracht. So wird analysiert, was Gott erschuf, was er damit „bezweckte“ und was auch wirklich ist. Was wäre anders, wenn es das Christentum nicht geben würde? Auch dies wird geschichtlich belegt. Für jedes Problem gibt Gott eine Antwort. 

Bis dahin war das Lesen für mich noch relativ angenehm, doch dann wurde es mir ziemlich schnell zu viel. Sätze wie:
„Das zweite Merkmal des Erbgutes Europas liegt nach der Lektüre der Geschichte von Philippi auf der Hand: Da trat der Herr der Lydia, also der ersten „Europäerin“, das Herz auf.
Begegnung mit dem Evangelium ist Herzenssache. Europa startet – etwas zugespitzt formuliert – als Herzensangelegenheit.“

Oder:
„Es ist die Vielfalt, nicht das Uniforme und Monotone, das dem menschlichen Herzen entspricht. Im Milieu der Liebe zur Vielfalt fühlt sich das einfältige Herz zu Hause.“

Das ist einfach nicht der Sprachstil, der für mich das Lesen angenehm gestaltet. Ich muss mich in einem Buch von Anfang an wohlfühlen, das war hier leider nicht der Fall. Hier bin ich mir allerdings auch sicher, dass andere Leser mit dieser Lektüre glücklich sein werden.
Leider war mir auch der Rest des Buches einfach zu „hochtrabend“. Ich weiß nicht zu 100% was ich erwartet habe, das aber nicht... 

Ich bin mir ziemlich sicher, das dieses Buch für jeden, der eventuell mit diesen Themen bereits Berührungspunkte hatte, auf jeden Fall ein Gewinn ist. Für mich war das Lesen eher „lästig“, wobei dieser Ausdruck fast etwas zu stark ist.

Fazit:
Leider nicht mein Fall...!

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