Dienstag, 6. Januar 2015

[Buchrezension] Tana French - Geheimer Ort

Geheimer Ort-Taschenbuch-

Inhalt:
Anmutig, behütet und golden, so scheint die abgeschirmte Welt des traditionsreichen Mädcheninternats St. Kilda. Doch vor einem Jahr ist dort im Park ein Junge erschlagen worden. Nun hängt sein Bild am Schwarzen Brett mit der Überschrift: ICH WEISS, WER IHN GETÖTET HAT. Nur eines von acht Mädchen kann die Karte aufgehängt haben. In zwei Cliquen stehen sie sich gegenüber unverbrüchliche Freundinnen, erbarmungslose Feindinnen. Der junge Detective Stephen Moran kennt eines der Mädchen, Holly Mackey, aus einem früheren Fall und meint zu wissen, was auf dem Spiel steht. Bis er hinter den Mauern von St. Kilda selbst in das verfängliche Netz aus Träumen und Lügen gerät.

Meine Meinung:
Dieser Krimi ist der 5. der Autorin Tana French. Für mich war es der ersten, den ich gelesen habe.

Anfangs war ich nicht so überzeugt von der ganzen Story. Zu viele handelnde Personen, zu viele verschiedene Namen, die einen verwirren. Doch durch eine geschickt aufgehängte Vernehmung, wird das Bild klarer und auch die Personen kommen einem näher.

Der Aufbau ist gigantisch, so wird die Geschichte von Seite zu Seite spannender. Was ziemlich flach beginnt,  steigert sich bis zum Ende.

Auch der Schreibstil der Autorin ist nicht von schlechten Eltern. Mit bildhaften Erklärungen kommt man sich vor, als wäre man direkt vor Ort. Immer wieder werden neue Punkte aufgeworfen, die einen neuen möglichen Verdächtigen präsentieren. Immer wieder muss man sich neu Gedanken machen.

Die zwei ermittelnden Personen Stephen Moran und Antoionette Conway ergänzen sich perfekt. Er als feinfühliger, Mädchen verstehender Mann, sie als steinharte Kriminalerin. So könnten sie schnell an ihr Ziel kommen, oder?

Psychologische Inhalte machen diesen Krimi zu einem besonderen Highlight. Unvorhersehbare Handlungen inbegriffen.

Fazit:
Toller Krimi! Es lohnt sich die ersten Zweifel zu beseitigen!

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