Sonntag, 14. Dezember 2014

[Buchrezension] Victor Thoma - Mops und Totschlag

Mops und Totschlag-Taschenbuch-

Inhalt:
Eigentlich stolpert Ellermann ja auch ohne fremde Hilfe von Ab
enteuer zu Abenteuer. Aber die quirlige Josephine hat ihm den Kopf verdreht – und selbst das ein oder andere Problem im Gepäck. Plötzlich steckt Ellermann mitten in einer skurrilen Geschichte um das verschwundene Hündchen Django, Mord und Diamantenraub. Von seinem verlorenen Herzen ganz zu schweigen…

Meine Meinung:
Ich durfte schon den ersten Ellermann-Krimi lesen und war auch schon davon ziemlich begeistert.

Mir gefällt der Aufbau des Buches wahnsinnig gut. Auf der einen Seite ist der etwas verwirrte Mann Ellermann, auf der anderen Seite seine Haushälterin, die ihm immer wieder erzählt, wie er doch zu leben habe. Ich könnte mich darüber wirklich köstlich amüsieren.

Aber auch der Fall an sich, der Ellermann dieses Mal beschäftigt ist so skuril, dass er schon wieder amüsant ist. Es ist wirklich faszinierend, in welche Situationen ein älterer Mann kommen kann.

Was mir sehr gut gefällt ist, dass man bis zum Schluss nicht wirklich alle Zusammenhänge erahnen kann. Immer wieder kommen neue Aspekte hinzu, die einen zweifeln lassen. Man entwickelt Theorien, die sich dann doch wieder zerschlagen. Aber genau das macht einen guten Krimi aus.

Man kann hier wirklich sagen, dass es sich nicht um einen normalen Krimi mit einem normalen Ermittler handelt, aber genau das hat es mir angetan.

Wie oft haben Krimis den gleichen Aufbau... Man kann schon ziemlich früh erahnen, wie sich alles entwickelt, da ist so ein Krimi doch mal eine willkommene Abwechslung.

Ebenfalls finde ich toll, dass es eine in sich geschlossene Geschichte ist. Auch, wenn man den ersten Ellermann nicht gelesen hat, kommt man mit diesem Buch klar. Alle bereits bekannten Charaktere werden vorgestellt und man bekommt einen tollen Überblick.

Ich hoffe, dass es bald eine Fortsetzung geben wird.

Fazit:
Klare Lesempfehlung.

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