Samstag, 4. Oktober 2014

[Buchrezension] Claas Triebel - Eigentlich erhängt

Eigentlich erhängt
-Hardcover-

Inhalt:
Eigentlich wollte er sich ein gemütliches Wochenende machen und einmal im Monat mit seinen beiden Söhnen so tun, als wäre alles ganz normal. Doch dann entdeckt der Makler Walter Eigen eine Leiche, die kopfüber vom Deckenbalken einer Villa im Münchner Umland baumelt. Ein ermordeter Großgrundbesitzer, die Immobilienbranche wird hellhörig ... und nervös. Zu viele Menschen profitieren von diesem Tod, auch Walter Eigen. Dessen Mutter kann das Spekulieren nicht lassen - über den Gartenzaun hinweg werden so einige Vermutungen angestellt, Verdächtige eingekreist, mögliche Täter ausgemacht. Doch sagt ihr Sohn wirklich die ganze Wahrheit?

Meine Meinung:
Dieses Buch ist wieder mal eins der besonderen Art, denn es ist nicht normal. Schon am Anfang fällt einem auf, dass nicht nur aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird, sondern, dass auch in diesen Perspektiven der Erzählstil verschieden ist.

So wird einem einmal die Geschichte von Walter Eigen aus dessen Sicht erzählt und auf der anderen Seite die Geschichte aus der Sicht der Mutter, wie sie es mitbekommen hat (mit ein paar Kürzungen, denn der Mutter sagt man ja nicht alles).

Erst habe ich das nicht kapiert, deshalb fiel es mir kurz etwas schwer die in die Geschichte einzutauchen, doch mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Die Sprache der Mutter ist eben auch, wie man es in Bayern gewohnt ist. Dass die Grammatik hier nicht immer zu 100% stimmt, sollte bekannt sein.

Die Handlung ist auch nicht so typisch. Mal ganz ehrlich... Eigentlich :) ist es nicht normal, dass sich jemand mit den Füßen nach oben aufhängt, aber gut. Seis drum. Die Auflösung gefällt mir recht gut, teilweise sind allerdings Handlungen, bei denen man sich fragt, ob das jetzt notwenig war, aber gut, dass kommt in jedem Buch vor.

Alles in allem kann man sagen, dass dies ein solider Krimi ist, der sicher noch Potenzial hätte.


4 von 5 Katzen

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