Mittwoch, 9. April 2014

[Buchrezension] Marie-Sabine Roger - Das Leben ist ein listiger Kater

Das Leben ist ein listiger Kater
Inhalt:
Zum Leben ist es nie zu spät. Jean-Pierre wacht auf und kann sich an nichts erinnern. Er ist in die Seine gefallen, ein junger Mann hat ihm das Leben gerettet. Jetzt liegt er im Krankenhaus, ein Alptraum für den menschenscheuen Einzelgänger. Über zu viel Besuch kann sich der verwitwete Rentner "ohne Kinder oder Hund" eigentlich nicht beklagen. Aber alleine ist er trotzdem nie, ständig fällt ihm jemand auf die Nerven: Die vierzehnjährige Maëva hat es auf seinen Laptop abgesehen, um "schnell mal Facebook zu checken". Maxime, ein junger Polizist, versucht herauszufinden, wie Jean-Pierre in der Sein
e gelandet ist - und schon bald entdecken die beiden ihre gemeinsame Leidenschaft für Schwarzweißfilme. Der gutherzigen Krankenschwester Myriam wächst der alte Griesgram mit Galgenhumor so ans Herz, dass sie ihn zu ihrem Lieblingspatienten ernennt. Und dann ist da noch Camille, der Student, der Jean-Pierre aus der Seine gefischt hat. Allen zusammen gelingt es nach und nach, Jean-Pierre zurück ins Leben zu holen - und für einen Neuanfang ist es bekanntlich nie zu spät.

Meine Meinung:
Auf dieses Buch habe ich mich gefreut, da es mich mal aus meinen momentan favorisierten Krimis entführt hat. Ich muss sagen, dass ich wirklich nicht enttäuscht wurde.

Die Handlung beschränkt sich eigentlich ziemlich auf den Krankenhausaufenthalt von Jean-Pierre. Doch dort denkt er über sein Leben nach und lernt auch junge Menschen kennen, die ihm sicherlich helfen können in seinen Alter noch neuen Mut zu bekommen.

Der Schreibstil war super und mit der richtigen Prise Sarkasmus musste ich auch bei der ein oder anderen Stelle schmunzeln.

Die Zitate, die immer wieder im Buch auftauchen regen zum Nachdenken an und sind es wert, dass man sie in Erinnerung behält.

Fazit:
Ein sehr tolles Buch, welches ich nur empfehlen kann.


5 von 5 Katzen
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen