Dienstag, 18. Februar 2014

[Buchrezension] Jürgen Seibold - Gnadenhof

Gnadenhof
Inhalt:
Das Museumsdorf in der Nähe von Memmingen bereitet sich auf einen anstrengenden Sonntag vor. Zahlreiche Vorführungen sollen vor allem Familien anlocken. Am Vorabend macht Museumspädagoge Ulrich Stadler bei seinem letzten Rundgang eine schauerliche Entdeckung: Im alten Uttenhof sitzen drei sehr lebensecht wirkende Figuren um den Esstisch. Erst fällt ihm nur auf, dass die Gestalten für das Ambiente zu modern gekleidet sind - dann sieht er das Blut am Boden.

Meine Meinung:
Da ich ja Regionalkrimis liebe, war dieses Buch auf jeden Fall ein Muss un
d ich kann sagen, dass ich absolut zufrieden bin und nicht enttäuscht wurde.

Die Protagonisten waren mir von Anfang an mehr als sympathisch und sind mir ans Herz gewachsen. Allen voran Hansen und Resi... Ein Paar, das füreinander gemacht ist.

Aber auch die anderen Personen mit ihren Eigenheiten bleiben einem im Kopf. Haffmeyer und Hanna mir ihren etwas abwegigen Hobbies (mehr wird nicht verraten) und die ganzen Wiesenhofen-Bewohner. Klar... Die sind natürlich ganz speziell.

Der Schreibstil hat mich überzeugt, so war es nie eine Qual die nächste Seite zu lesen. Im Gegenteil, ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und bin deshalb nur so über die Seiten geflogen.

Die kleinen Einschübe mit Dialekt gefallen mir sehr gut, da ich selbst aus Bayern komme und im Alltag ohne Dialekt bei mir einfach nichts geht. Gerne hätte es auch ein bisschen mehr sein dürfen. Aber es soll ja auch für "Nicht-Bayern" verständlich sein :)

Zum Schluss muss ich noch sagen, dass ich ein Tier noch besonders ins Herz geschlossen habe. Iganz darf man auf keinen Fall vergessen. Mit seiner aufdringlichen Art schafft er es sich langsam Hansen anzunähern. Wie weit das geht, soll jeder selber lesen.

Fazit:
Ein absolutes Muss für alle Regional-Krimi-Fans!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen