Donnerstag, 9. Januar 2014

[Buchrezension] Ralf Günther - Jesusmariaundjosef

Jesusmariaundjosef!
-Taschenbuch-

Inhalt:
Ja, Jesus hatte eine Kindheit! Und zwar eine wilde. Aus dem Grund verschweigt die Bibel sie auch. Drei heilige Könige hatten ihn von der Krippe weg nach Ägypten entführt, um ihn zum Priester ihrer Reformreligion ‚Wir sind Gott!‘ zu machen. Aber sind Heilige gute Väter? Können sie Windeln wechseln? Was sagen Maria und Josef dazu? Und dann ist da dieses ganz besondere Kind, das sehr früh eigene Pläne hat. Und eine Mission. Denn das zumindest ist sicher: Die Bibel hat nicht gelogen. Sie hat sich eben nur auf die großen Linien konzentriert. Zeit für ein paar Fußnoten.

Meine Meinung:
Hmm... Schwierig zu sagen. Schon lange ist es mir nicht mehr so schwer gefallen meine Meinung zu einem Buch kund zu tun. Prinzipiell kann man wirklich nichts gegen das Buch sagen. Der Schreibstil des Autors ist super, wodurch man schnell in der Geschichte weiter kommt. Auch der Inhalt ist wirklich sehr gut recherchiert, wodurch man merkt, dass sich der Autor wirklich gut informiert hat. Leider waren für meinen Geschmack zu viele Gags auf einmal enthalten. Nur selten konnte ich lachen. Vor allem der Anfang fiel mir dadurch etwas schwer. Jedoch ändert sich das im weiteren Verlauf, die Story nimmt ein wenig Ernsthaftigkeit an und bietet auch Grundlagen für Diskussionen, wodurch ich dann doch komplett fertig lesen konnte. Ich will das Buch auf keinen Fall schlecht machen. Wie gesagt, es ist toll geschrieben und wer den Humor versteht, den der Autor hier hinreichend verwendet, der wird auf jeden Fall ein Schmuckstück literarischer Kunst vorfinden. Nur leider wurde mein Humor hier nur selten angesprochen.

Fazit: 

Ich würde das Buch wahrscheinlich kein zweites Mal zur Hand nehmen.

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