Freitag, 25. Oktober 2013

[Buchrezension] Stefanie Gerstenberger - Orangenmond

Orangenmond
-Gebundene Ausgabe-

Inhalt:
Fünf Jahre nach dem Tod seiner Frau Milena erfährt Georg zufällig, dass er nicht der Vater des zehnjährigen Emil ist. Zutiefst verletzt sucht er nach Antworten, die auch Milenas Schwester Eva nicht geben kann. M ilena war damals in Italien, aber traf sie dort auch ihren Liebhaber?
Er vertraut sich Eva an und bittet sie, ihn nach Italien zu begleiten, wo seine Frau damals einen Film drehte. Eva zweifelt an dem Sinn der Reise, denn wie sollen sie Emils Vater nach all den Jahren ausfindig machen? Aber weil ihre Gefühle für ihren Schwager tiefer sind, als sie sich selbst eingestehen möchte, schließt sie sich Emil, Georg und dessen sehr eigenwilliger Mutter an. Auf der Suche nach Milenas Geheimnis begibt sich diese zusammengewürfelte Familie auf eine Italienreise, die als Irrweg beginnt, sie kreuz und quer durch Italien führt und schließlich in Apulien endet. Dort eingetroffen, kommen sie einem lang gehüteten Geheimnis auf die Spur.

Meine Meinung:
Stefanie Gerstenberger versteht es, einem ein fremdes Land näher zu bringen! Der leichte und fließende Schreibstiel macht es einem leicht sich direkt in der Geschichte zurecht zu finden. Auch die Protagonisten sind sehr liebevoll beschrieben, wodurch man sich auch mit diesen sehr gut identifizieren kann und mitfiebert, dass alles gut ausgeht.
Ohne einem das Gefühl zu geben, alles von vornherein gewusst zu haben, nehmen die Handlungen des Öfteren eine ganz andere Wendung als erwartet. Genau dadurch wird die Spannung hochgehalten und man möchte immer weiter lesen.
Nach diesem Buch möchte man am liebsten ins Auto steigen und die in der Geschichte angesprochenen Orte in Italien mit eigenen Augen sehen.

Fazit:

Ein Buch, das man als Italienfan einfach gelesen haben muss. Man begleitet eine Familie auf der Suche nach der Vergangenheit. Auf jeden Fall empfehlenswert.

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